Montag, 15. Februar 2010
Eine Nacht im Iglu
Sonntag, 31. Januar 2010
Mecklenburg unter Schnee...

In die Richtung müsste ich noch 15 km...

... in die andere würde ich gerne wieder zurück.
Übrigens gibt wetteronline für Schwerin eine gemittelte Januartemperatur von -4,2 °C an. Damit ist dieser Winter bis jetzt vergleichbar mit den strengen Wintern der 40er Jahre (1947: - 5,5 °C) und dem häufig erwähnten Winter 1979 (-4,7 °C). Im Mittel der letzten 30 Jahre lag die Januartemperatur bei etwa 0,4 °C. Mir wird er in jedem Fall jetzt schon immer in Erinnerung bleiben. Für mich ein Abenteuer ohne gleichen.
Montag, 11. Januar 2010
Neuer Bericht...
Samstag, 2. Januar 2010
Der schönste Tag bisher...
Und wieder war ich in meinem Moor. Nachdem der Schnee und die Kälte zwischenzeitlich wärmeren Luftmassen weichen mussten, ist der Schnee nun zurück und hat die Kälte gleich mitgebracht. Aber auch die Sonne ließ sich heute blicken und der Wind hatte Erbarmen mit mir. Das Arbeiten war friedlich, fast meditativ und außer dem eigenen Atem und den Geräuschen des Schnees waren nur ein paar Vögel zu hören und zu sehen. Bussard, Rabe und Graureiher habe ich erkannt, viele andere jedoch müsste ich mit Fernglas und Buch bestimmen. Vielleicht mal, wenn ich mehr Zeit habe...

Sonntag, 20. Dezember 2009
Eiseskälte

Es ist mir doch immer wieder ein Rätsel, wie Menschen mit solch niedrigen Temperaturen umgehen können. Mir fallen dazu zum Beispiel die von Klaus Bednarz besuchten Eisfischer vom Baikalsee ein, der während drei Monaten im Winter gefroren ist. Fischen bei -30 °C und darunter, starkem böigen Wind in einer Eiswüste in Sibirien. Dagegen ist mein Moor geradezu tropisch! Es geht doch nichts über eine Sauna, einen heißen Tee oder eine warme Stube!
Der Baikal im Winter
Dabei kommt mir in den Sinn, dass ich mir besonders für den finnischen Teil der Nordkaptour mal Gedanken um Bären machen sollte. Ein Kommillitone meinte zwar, im Sommer wanderten die Bären immer in den Nordosten, Richtung Karelien also (er hatte in sieben Wochen mit dem Kajak in Finnland keine Probleme mit Bären), aber besser ist's, ich weiß vorher Bescheid. Detlev Henschel schreibt in seinem Buch "Abenteuer Baikal" über doch recht abenteurerliche Begegnungen mit Bären. Gut, dass er auch gleich etwas über den richtigen Umgang mit der Verpflegung schreibt.
Ich bin gespannt...
Samstag, 21. November 2009
In drei Jahren um die Welt...

... ist Thomas Richter mit dem Liegerad gefahren. Gestern konnte ich auf einem Diavortrag in Berlin-Schöneweide einen kleinen Eindruck von einer Tour unvergleichlichen Ausmaßes gewinnen. 42.148 km um die Welt, von -418m am Toten Meer bis auf über 5.000m im Himalaya, bei Sandsturm und 40°C oder einfach "mal eben" durch China radeln, weil das Visum demnächst abläuft; der Junge hat was erlebt. Mehr nachzulesen gibt es unter www.tour-en-blog.de
Da komme ich mir mit einer dreimonatigen Tour doch ein wenig dilletantisch vor. Aber dafür bin ich hochmotiviert. Und man muss halt klein anfangen. :)
Sonntag, 15. November 2009
Es geht voran...
Überhaupt habe ich in den letzten drei Wochen einen Haufen unterschiedlicher Moore gesehen. Zur Begriffsklärung für alle Laien: Es gibt in unseren Breiten im Wesentlichen zwei unterschiedliche Moortypen. Der eine ist ausschließlich durch Regenwasser gespeist; diesen findet man daher besonders in atlantischen geprägten Klimaten, wie im Nordseeraum - diese Moore heißen Regen- oder Hochmoore. Der andere ist zusätzlich durch Grundwasser gespeist und man findet ihn daher oft in Flusstälern oder Verlandungsgebieten von Standgewässern - diese Moore heißen Niedermoore. Für alle Moore ist jedoch entscheidend, dass soviel Wasser vorhanden ist, dass Torf gebildet wird, also dass der Abbau organischer Substanz langsamer verläuft, als der Aufbau.
Also, Hochmoore und Niedermoore; damit sich niemand fragt, worüber ich in Zukunft des öfteren schreiben werde. :)
Dennoch sehen diese Moore je nach Standortfaktoren oft sehr unterschiedlich aus. Mal hat man das Gefühl, man bewege sich auf einer schwingenden Moosschicht, dann wieder findet man sich in einem Sumpf mit Erlen wieder, dann scheint es sich einfach nur um eine Viehweide zu handeln oder man ist in einem von Salzwasser beeinflussten küstennahem Moor.
Zu guter Letzt noch Bilder, damit die Materie etwas anschaulicher wird.
Die Neuenkirchener Niederung - ein Niedermoor - durch Eiszeitgletscher ausgehöhlt und durchzogen von sogenannten Wallbergen, auch Oser genannt, die als Sediment in Gletscherrinnen beim Abtauen abgelagert wurden.
Das Dechower Waldmoor - ein ehemaliges Hochmoor - ist in einer abflusslosen Senke entstanden. Neun Rostocker Studenten versuchen nun ein Konzept zu erstellen, ob und wie dieses Biotop wieder in Richtung intaktes Hochmoor entwickelt werden kann.



