Nein, nicht die Verteidigung meiner Masterarbeit, sondern der Surfbrettanhänger. Eine kurze Tour nach Warnemünde zur Fährwelle mit Fahrrad und Surfbrett stand heute Abend auf dem Programm. Hat geklappt. Schottland, ich komme!
Freitag, 6. August 2010
Dienstag, 27. Juli 2010
Die Reisevorbereitung beginnt...
... mit dem Testen dieser praktischen Konstruktion.
Ich werde wohl noch mal eine Ein- bis Zwei-Tages-Tour nach Kühlungsborn machen, um zu sehen, ob das auch was taugt. Donnerstag und Freitag soll es Wind geben. Radfahren, Neues entdecken und surfen. Wenn das gelänge... ich freu mich riesig auf das Abenteuer :).
Kühlungsborn am 24.07.
Freitag, 23. Juli 2010
Endlich...
...habe ich meine Masterarbeit abgegeben! Am 11.08.2010 wird um 10.00 Uhr die Verteidigung sein. Am Freitag, den 13.08. fahre ich los. Für alle, die es noch nicht wissen, es gibt eine Planänderung. Ich werde Schottland und Irland durchqueren. By bike :). Wenn's klappt mit Anhänger und Surfbrett. Am 1.10. fange ich dann in Rostock an zu arbeiten. Es bleiben also immerhin sieben Wochen.
Es war doch alles eine größere Hürde als gedacht. Ich bin immernoch einen Monat früher fertig, als ich müsste, aber einen Monat später, als ich wollte. Ich hoffe, das Ergebnis kann sich dafür sehen lassen. Ein Exemplar meiner Arbeit "Winterliche Lachgasfreisetzung in einem Durchströmungsmoor in Westmecklenburg" wird demnächst in der Unibibliothek Rostock ausliegen, falls es jemanden interessiert ;).
Ansonsten geht neben der Vorbereitung der Verteidigung jetzt auch die Reisevorbereitung los. Alba and Éire, I'm coming!
Montag, 7. Juni 2010
Paddeln auf der Seenplatte
Die wunderschöne Mecklenburger Seenplatte! Endlich war ich wieder auf dem Wasser, auf genau der Route, die Matthias mit mir im letzten Jahr gepaddelt ist. Diesmal allerdings zusammen mit sieben weiteren illustren Gestalten, denn wir hatten uns zum Ende unseres Studiums dieses viertägige Draußenerlebnis als unsere Abschlussfahrt ausgedacht. Und es war wunderbar. Dabei waren Christoph, seine Freundin Christin, Robert und Tobias, Anja, Torsten und Theresa. Acht Paddel, vier Boote und Hund Carlos! Dazu blauer Himmel, Sonnenbrand, Bier, genauso wie Regen, Mücken und nasse Füße. Nachts am Feuer sitzen, am morgen im See baden, Paddler erschrecken, Seeadler fotografieren und auf Bootswellen reiten. Prädikat: abslolut wiederholenswert!
Rossi und Robi vorneweg... Ho Ho Ho...
Das Lager wird bereitet, Hund Carlos dreht am Rad... oder am Stock... Ho
Schwere Fracht am Schlepper... mjam
Sie fürchten weder Wind noch Wetter... Ho...
Ach, wie gut, dass niemand weiß... Hö
Donnerstag, 20. Mai 2010
Durch die Niederlande und zur Nordsee
Nach langem Schweigen gibt es jetzt endlich wieder was zu lesen. Mein ehemaliger Mitbewohner schlug mir vor kurzem vor, durch die Niederlande zu fahren, da er sich auf Texel, der ersten friesischen Nordseeinsel, das königliche niederländische Institut für Meeresforschung NIOK anschauen wollte. Da ich im Frühjahr eh vorhatte eine Woche auf dem Rad zu verbringen und die Niederlande bisher nicht kannte, fiel mir die Entscheidung nicht schwer mitzufahren.
So ging es von Emmerich am Rhein in die Niederlande über Arnheim (in dessen Nähe ich in einem Wald die Nacht verbrachte) und Utrecht (wo mir knapp bekleidete Frauen von Hausbooten auf der Vecht aus zuwinkten) nach Amsterdam. Dort traf ich Matthias und ab ging es nach Norden. Der Wind kam zumeist von vorne, so dass dieser Tag doch sehr anstrengend war. Nicht weniger als 208 km standen am Ende dieses Tages auf dem Fahrradcomputer, aber immerhin, wir schafften gerade noch die letzte Fähre nach Texel, nachdem Matthias auf dem kurvenreichen Radweg durch die Dünen einen 30er Schnitt gebrettert hatte.
Kurz vor der Fähre nach Texel bei Den Helder
Texel ist eine wirklich schöne Insel. Die Dünenlandschaft erinnert sehr an die französische Atlantikküste. Überall steht Heidekraut auf den Hängen. Im Hinterland gibt es hübsche kleine Örtchen und große, aufblühende Tulpenfelder, so dass die Tage sehr farbintensiv waren. Der Wind ließ allerdings nie nach, so dass wir mal mit Gegenwind mal mit Rückenwind unsere Kilometer schrubbten.
Ein Regenwassersee zwischen den Dünen auf Texel
Blühende Tulpenfelder auf -2 m NN
Ein weiterer Höhepunkt war der Abschlussdeich, der das Wattenmeer vom Ijsselmeer trennt. 30 km gerade aus, kalter Wind von vorne und kein Ende in Sicht. Nach einem Tag auf dem Rad eine psychische Belastungsprobe am Abend. Aber auch dann gibt es noch Kuriositäten, über die man lachen kann. Zum Beispiel der Camping- bzw. Schrebergartenplatz in der Mitte des Deiches. Tankstelle, Autobahn, Deich und ein paar eingezäunte Wohnwagen: was gibt es Schöneres?! Wir hielten fest, dass wir nicht alles verstehen müssen, was die Holländer treiben.
An der Nordsee auf Texel
So vergingen die nächsten Tage bis nach Bremen mit Rückenwind, dem Deich zur Linken und der Sonne zur Rechten. Wir trafen einen Schweizer, den wir 110 km im Windschattenschlepptau bis nach Delfzijl mitnahmen, bekamen Sonnenbrand und schauten abends Filme im Zelt. Bei Nieuweschans ging es nach Deutschland, wo sich die Landschaft nur zum Teil änderte: es blieb flach, aber die Deiche waren kleiner. Wir sahen mehr Kühe, fuhren nicht mehr an der Küste sondern an Flüssen und hatten noch immer Rückenwind. Daher ist es kein Wunder, dass wir einen Tag früher in Bremen ankamen, nachdem wir einen Tagesschnitt von 160 km fuhren. Aber so spannend war die Landschaft nicht, dass man sich darin lange hätte aufhalten können. Der Pausetag in Bremen heute ist also absolut notwendig. Morgen geht es noch mit dem Rad weiter nach Hamburg. Dann dürften 800 km voll sein. Bis dann!
Vytas
Freitag, 19. März 2010
Der Frühling ist da...
Sonnenschein, 15 °C und warmer Südwind. Die Messungen laufen, ich komme wieder über die Bek und die ersten Kraniche und Gänse sind da. Ein perfekter Tag in meinem Moor. Wurde echt mal Zeit :)
Frühlingsanfang ist übrigens am 20.03. um 18:32 Uhr. Dann schneidet die Ekliptik den Himmelsäquator. Das Frühlingsäquinoktium.
Astrofoto der Woche, astronomie.de
Freitag, 5. März 2010
Mountainbike vermisst...
Der Tag begann mit blauem Himmel und viel Sonne. Ich freute mich endlich mal wieder mit dem Rad zur Uni zu fahren, nachdem ich bei meinem MTB die Kette habe reparieren lassen. Jedoch fand ich nur ein durchgeschnittenes Schloss vor, wo mein Fahrrad hätte stehen sollen. Im Durchgang, wo man nur mit Schlüssel rein kommt! Wie asozial! Mein schönes Fahrrad! Mit harter Arbeit erstanden!
An mein Fahrrad: Es waren schöne 2000 km mit Dir!
An den Dieb: Bitte gib es zurück oder brech' dir ein Bein!
In tiefer Trauer und unbändiger Wut,
V.
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